Ferienselbstsabotage

Seit gut 2 Jahren wohnt die Mini-Familie Streng also nun im Hexenhäuschen, das schon beinahe 100 Jahre alt ist. Innen ist es schon faaaast fertig. Immer wenn man glaubt, dies sei aber nun die letzte Renovierungstätigkeit fällt einem ein, dass die Waschküche ja noch einen Fliesenboden braucht und das Carport noch vergrößert werden muss und und und.
Diese „Ferien“ sabotierten wir uns diesmal selbst, indem wir das Projekt Treppe in Angriff nahmen.
Aber es wäre ja unspannend, wenn alles einfach funktionieren würde. Dann wären wir nämlich schon seit ein paaar Tagen fertig und würden faul auf der (auch noch renovierungsbedürftigen) Terrasse die Seele baumeln lassen.
Doch das Treppenhaus hat sich gegen uns verschworen. Nicht eine, nicht zwei, nein drei Lack/Farbschichten traten unter dem aufgeklebten Teppich zu Tage. Seit einer Woche wird also nun bis spät in die Nacht gehobelt, geschliffen, gefeilt, lackiert und gestrichen.
Nach vielen, vielen Stunden Arbeit haben wir nun Rückenweh, Knieschmerzen, Muskelkater in den Armen und Lackflecken an den unmöglichsten Körperstellen, doch der Kampf ist noch nicht gewonnen. Die neue Farbe hät nicht überall, es bilden sich lustige Muster und an manchen Stellen platzt die neue Farbe einfach wieder ab sobald sie getrocknet ist. Heute wird also ein Speziallack aufgetragen, der es nun retten muss, da wir uns kaum mehr bewegen können.
Ach, ich freue mich auf Montag, wenn ich wieder in die „Arbeit“ darf.

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zu schön hier

Letztes Jahr sind wir in das aus strengscher Perspektive neue (aus jedermanns Sicht uralte) Häuslein am Stadtrand gezogen.
Endlich raus aus der viel zu engen ehemaligen Studentenbude und rein in die eigenen vier Wände.
Monatelange Kernsanierung zeigten mir, wie sehr man Unterrichtsvorbereitungen reduzieren kann
und dass man auch ganz viel gar nicht laminieren muss. Jaha!
Sie zeigten mir aber auch, dass ich bestimmte Ansprüche an mein Material und meine Planung nicht herunterschrauben kann.
Nun wohnt die Familie Streng seit einem Jahr hier und nein, es ist noch nicht alles fertig.
Derzeit zum Beispiel werkelt Herr Streng fleißig im zweiten Badezimmer (und da sind sogar schon ein paar Fliesen an der Wand).
Aber das findet Frau Streng gar nicht schlimm, dass das noch nicht fertig ist.
Denn wenn alles eh ständig eingestaubt wird (vom Schleifen, Spachteln usw. usw.), dann kann man
guten Gewissens auf das Staubwischen verzichten, was ich nämlich eh total blöd finde. Voll gut also 😉
Und hey, nach 12 Jahren duschen in einer halben Badewanne mit Duschvorhang, der dauernd am Po klebt,
ist das ZWEITE Bad eh der absolute Luxus *yehaa*
Aaaaber sonst ist das Haus (wenn auch noch unfertig) einfach nur schön.
(Ok, Gartenarbeit ist scheiße! Aber das war vorher auch klar. Ich mache das Nötigste…und manches Unkraut
darf bleiben so lange es ein bisschen hübsch aussieht.
Aber der Rest ist toholl!)
Eigene Garage, eigenes Carport, eigener Vor- und normaler Garten,
eigene Kräuter, Beeren, Äpfel, Kirschen *schmacht*
und sooooo viel Platz!
Aber das BESTE und damit auch irgendwie das Schlimmste ist einfach das Arbeitszimmer!
Es ist riesig! Es ist aufgeräumt (weil es ja riesig ist….egal wo man was einfach hinstellt, das Arbeitszimmer sieht immer
noch aufgeräumt aus) und es ist genau so, wie ich es brauche.
Ich habe zwei große Fenster, durch die nachmittags die Sonne scheint, ich habe gaaaaahaaaaanz viele Regale und einen riesigen Schreibtisch
(so mehrere Meter lang)!
Ich liebe es!
Auch nach einem Jahr noch freue ich mich so sehr über den Platz, den ich noch nie zuvor hatte.
Das Büro ist außerdem am Ende des Hauses…man kommt da nicht aus Versehen vorbei.
Und darin befindet sich nur die Lehrerarbeit. Ich muss da auch nicht rein, um z.B. etwas anderes zu holen und dann sehe ich die Arbeit
und jeder weiß, was dann kommt.
Früher war das so: da stand das Klavier im Arbeitszimmer, da waren die anderen Instrumente, da stand die Wäsche zum Trocknen usw.
Ständig musste ich in das „Arbeits“zimmer z.B. um nur schnell die Wäsche zu holen
und dann sah ich sie….die Lehrerarbeit…die echte Arbeit *seufz*
Wenn Herr Streng dann nach mir fahndete (bei einer 3-Zimmer-Wohnung dauerte das meist nicht soooo lange) und mich
mal wieder am Schreibtisch über einer Stundenplanung brüten sah, kam oft die Frage „wolltest du nicht nur schnell…“
und ich musste zugeben „ja, stimmt, sorry, ich bin hier irgendwie hängen geblieben“.
DAS, so dachte ich bei unserem Einzug, würde mir im strengschen Haus nicht passieren können.
Nichts außer Lehrerarbeit befindet sich in diesem Raum
und man kommt nicht zufällig dran vorbei. Ich werde viel weniger arbeiten! Jaha!
Voll die gute Idee!

Funktioniert nur gar nicht!
Es ist nämlich viel zu schön hier!
Ich sitze so gerne an diesem Schreibtisch mit dem tollen Ausblick in die Bäume
und arbeite, grüble, bastle, korrigiere….
und da wird aus „ich bin mal schnell im Arbeitszimmer“
ganz schnell ein „tschuldigung…da arbeitet es sich einfach zu schön“

 

Achja….ist das nicht Jammern auf extrem hohem Niveau?
Schön ist das hier 🙂

frozen

Liebe Internetwelt,

habe ich schon einmal erwähnt, dass ich eigentlich gaaaaanz wenig Ahnung von PCs im Allgemeinen, dem Internet und Blogs im  Besonderen haben?
Wordpress und ich haben uns immer noch nicht aneinander gewöhnt
und ich bekomme meine eine Leiste (Blogroll??) nie so eingestellt, wie ich sie gerne hätte,
aber heute verweigert sie sich ganz!
Warum ich mich kurz vor 7 Uhr morgens mit solchen Dingen beschäftige statt zu schlafen, wie sich das am vorletzten Ferientag gehören würde? Eine absolut berechtigte Frage.
Also da war so: Herr Streng wollte da noch einen Schalter verlegen in unserem 2/3Haus, er sagte sowas wie „oh da hat sich hier aber ein Kabel gelöst“ und schon knallte es laut, Sicherungen flogen, Lichter flackerten, sämtliche in der Küche befindlichen Elektrogeräte entwickelten ein Eigenleben…es war wie bei dem Exorzisten.
Erst nach und nach erkannten wir, welche Folgen, diese kure Überspannung hatte:
Die Heizung (die Kaffeemaschine,der elektrische Rollo, die Microwelle…..*Geräte nach Wichtigkeit geordnet*) hatten ihren Geist aufgegeben (am SAMSTAG Abend), aber der Wochenendezuschlag des Monteurs erlaubt uns den Kauf einer neuen Kaffeemaschine (warte auf mich, George! Ich bin bald wieder im Club!) UND einer neuen Microwelle. Also haben Herr Streng und ich beschlossen, bis heute zu warten, wenn der Kundendienstmensch nur noch sehr, aber nicht mehr unverschämt-die-nehmen-es–doch-echt-von-den-Lebendigen teuer ist.
Bei geschätzten -2°C Außen- und ca. 8 °C Innentemperatur schläft es sich aber schlecht und
ja evtl. denkt es sich auch schlecht.
Ich wäre dennoch sehr dankbar für versierte WordPresshilfe!
Ich brauche gewissermaßen mal ein Hautu für Dummies 🙂
Frostige Grüße von Frrrrrau Streng

PS: Wenn man Howto in eine bekannte Suchmaschine eingibt und sich nur die Videotreffer anzeigen lässt…
das sagt doch einiges über unsere Gesellschaft aus:
1. How to fight a chicken
(Ich habe nach 35 Sekunden abgebrochen…
Als der Protagonist keine Hose mehr, ein Kondom am Fuß und eine Salami in der Hand trug, wurde mir das zu gruselig!)
2. How to breast feed
(nach 44 Minuten wusste ich dann alles, was eine kinderlose verfrorene Hobbygooglerin wissen will)
3. How to survive
(oh ich lieebe Zombies! Aber nein, diese Game wäre nichts für mich…da recherchiere ich lieber gleich nochmal, wann die neuste Staffel Walking Dead endlich in Deutschland erhältlich sein wird)

endlich…

…sooo viel mehr Platz im Arbeitszimmer.
Ja, wir sind in unser Traumhaus gezogen und es sind doch noch einige Zimmer fertig geworden.
Zu unserem Glück fehlt uns nur noch ein Badezimmer und schon wäre es richtig heimelig.
Haare im Spülbecken zu waschen ist zwar auch eine neue und sicherlich interessante Erfahrung, aber das verliert nach einer Woche doch so langsam seinen Reiz. 🙂
Das Arbeitszimmer jedoch ist fertig uuuund bei weitem groß genug!
Doch, ich finde ehrlich, es ist so schön!
Ok, die Studentenbude vorher (in der wir nur 2 Jahre leben wollten und dann irgendwie 13Jahre blieben) hatte auch ein Arbeitszimmer, in dem sich auf ca. 10 qm nicht nur Unmengen Ordner und ein großer Schreibtisch, sondern auch ein Klavier und einige andere Instrumente drängten.
Dieses hier…es ist nur zum Arbeiten da! Und das ist einfach wunderbar.
Musik wird ins Gästezimmer verlegt (wir haben nur ein paar Mal im Jahr Übernachtungsgäste…also ist es eigentlich ein Musikzimmer mit Couch…aber das klingt so dekadent).
Und so ist das neue Arbeitszimmer ruhig und bietet mir viel Raum, ich habe Nachmittagssonne und wenn ich zu meinen Regalen will, muss ich vom Schreibtisch aufstehen und HINGEHEN!
Genau! Der Raum ist so groß, dass man sich darin bewegen kann *juchz* Für mich eine neue Erfahrung.

Kürzlich besuchte ich einen Kollegen, dessen Arbeitszimmer aus einem (nicht allzu großen) Schrank, einem komplett leeren Schreibtisch mit einem Laptop darauf, einem Stuhl und einer Zimmerpflanze bestand. Es waren nirgends Bücher, Ordner, Papier oder Stifte zu sehen.
Ich dachte zuerst, dass sei ein Scherz und das falsche Zimmer, aber nein. Der Kollege erklärte, nur so könne er in Ruhe arbeiten. Alles andere wäre schon zu viel und würde ihn stören.
Ich war voll Ehrfurcht davor, wie man mit so wenig auskommen kann.
Und habe recht schnell gemerkt: SO bin ICH aber eben gar nicht.
Ich will mein Material sehen, ich will jeden Stift in Griffnähe auf meinem Schreibtisch haben. Ich brauche buntes Papier, ich laminiere viel, ich habe nun endlich einen festen Platz für mein Schneidegerät, ich sehe die aktuellen Schulbücher auf einem Regal in Reichweite neben dem PC, meine Stifte stecken in goldigen kleinen Töpfen mit Figürchen dran (vom Töpfermarkt!) und ich liebe die tollen Aufbewahrungsboxen von Werkhaus…mein Arbeitszimmer beinhaltet viel Zeug/Material/Dinge und ich brauche das so. Ich arbeite so gerne und bin mir sicher, dass ich es in meinem neuen Reich noch viel lieber tun werde.Aber auf meine Weise. Auf meinen Post-its sind kleine Blümchen, mein Haftnotizzettel-Spender ist eine kleine Katze, meine Büroklammern haben die Form von Sternen, Instrumenten oder Blumen…kitschig…ich weiß…aber mir tut das gut.
Hach ja…jeder hat so seine ganz eigene Vorstellung von einem angenehmen Arbeitsumfeld. Ich habe meines gerade für mich perfekt eingerichtet!

wenn Lehrer umziehen

NICHTS ist fertig und ganz bald zieht Familie streng dennoch dort ein *jammer*
Leben auf der Baustelle…es wird ein…ähh…Abenteuer *seufz*

Nein, natürlich ist ganz viel passiert! Und ein bisschen was ist schon fertig:
alle Böden raus, alle Tapeten ab (VIER LAGEN in allen Räumen!), alle seltsame Deckenverkleidung runter (Holz, Tut-so-als-wäre-es-Holz-ist-aber-Styropor etc.), gaaaanz viel Schutt raus (mehr als 10 Tonnen), altes Interieur (Bäder) raus, alle Fenster raus,
neue Elektrik, neue Wasserrohre, neuer Mauerkasten, neue Fenster, neue Haustür, neue Terassentür, neue Raumaufteilung (Wände raus…daher der viele Schutt, Wände an anderer Stelle rein), zusätzliche Fenster im Dach, dort auch jetzt Elektrizität, ein Wasserfilter, ein neuer Ablauf in der Waschküche, ein Gasanschluss auf der Terrasse (nein, keine Ahnung wozu…Herr Streng murmelte was von „vielleicht mal einen Gasgrill“ und „wenns im Winter…dann kann man da ja sowas zum Wärmen…“), neues Klingelschild, neues Briefkastenschild,
gaaaanz viel verputzt, nochmal verputzt, gegipst, gefinished (heißt das so?) und geschliffen, geschliffen, geschliffen und drei Räume sogar schon gestrichen.
Und was war als erstes fertig?
Das Arbeitszimmer!
Nein, falsch 😉
Die Küche! (Denn die Küche kam früher als ursprünglich geplant. Habt ihr das schon mal gehört?
Ich kenne nur Menschen, die im neuen Haus wochenlang ohne Küche leben mussten, weil es Lieferprobleme gab…wir wiederum hatten nun Stress, dass der Raum so fertig wird,
dass die Küche aufgebaut werden kann. Und sie ist wundervoll. Ich liebe sie…ich gebe es gerne zu…wenn ich nicht dort bin, dann vermisse ich sie.)
Aber gleich danach: wurde natürlich das Arbeitszimmer fertig. Man muss Prioritäten setzen!
Es wartet noch auf seinen Fußboden (da haben wir nämlich mit dem Lieferproblem zu kämpfen) und Regale, aber es ist herrlich gestrichen
(mir tut alles weh!) und einfach nur viel größer als mein bisheriges! Juhu!
Interessant ist diesbezüglich auch die Reaktion von Baustellenbesuchern, wenn man ihnen das Arbeitszimmer zeigt.

Variante 1:
Frau Streng: „Das wird das Arbeitszimmer werden!“
Nichtlehrer: „Oh mein Gott! Das ist ja rieeesig. Also da hast du ja Unmengen Platz! Ich meine…brauchst du echt sooo viel Platz
nur für dich zum Arbeiten?! Und der Herr Streng kriegt da nicht mal ’ne kleine Ecke…puh…also echt…vieeel Platz nur für dich!“

Variante2:
Frau Streng: „Das wird das Arbeitszimmer werden!“
Lehrer/in: „Achja…nett. Also, ja, da kann man schon arbeiten. Das wird gehen. Aber hm…Dachschrägen sind ja jetzt nicht sooo optimal
zum Stellen für Regale und so. Wie löst ihr das denn?“

So, das war ein kurzer Zwischenbericht von der Baustelle! Staubige Grüße!

Urlaubstag am Schreibtisch

Gesteeeern…da waren die Fachmänner im strengschen Haus und haben hochprofessionelle Sachen im Dach gemacht,
damit die höchst-hässlichen Stützen im Soll-irgendwann-mal-ein-Wohnzimmer-werden entfernt werden können.
Und die Frau Streng? Die durfte nix machen…weil sie in dieser Hinsicht leider total überflüssig und unhilfreich wäre.
Also habe ich brav um 9 Uhr den Kaffee +selbstgebackenen Muffins (*mangönntsichjasonstnix*) und Kekse gebracht
und mittags eine anständige Mahlzeit für die schwer arbeitenden Männer.
Herr Streng ist vom Fach und durfte daher auch schwer schuften und lecker essen.
Ich dagegen hielt mich an einem Salätchen fest.
Nach einer Fahrt zum Baumarkt („Wir brauchen noch drei Flaschen von dem PU-Leim, aber nicht von der einen Firma und da darf nicht „Montage“ oder so drauf stehen“
„–“
Zum Glück gibts Smartphones mit eingebauter Kamera, sodass man das dem Baumarktmenschen unter die Nase halten
und sagen kann, man brauche „das da!“, damit er logischerweise antwortet „der ist aus“)
war ich also FREI!
Und was tat ich (zum ersten Mal in meinem Lehrerleben)?
Ich setzte mich (freudig!) an den Schreibtisch!
Nein….es ist nicht das erste Mal, dass ich mich freudig an meinen Schreibtisch setzte *tsts*
dann wäre ich in meinem Job eher falsch.
Es ist das erste Mal, dass ich mich am ENDE DER FERIEN…ZUM ERSTEN MAL…an den Schreibtisch setze.
Und was hat mir das gut getan!!! Die erste Schulwoche ist nun geplant, meine neuen Aufgaben sind vorbereitet (ich bekomme Studenten!),
und die Begrüßungskärtchen für meine Motten sind gebastelt.
Was tat das gut, endlich mal wieder etwas zu machen, wovon ich Ahnung habe.
Und was war ich abends erschöpft *staun* Ausnahmsweise mal nicht körperlich, aber ich merke…das bin ich gar nicht mehr gewöhnt.
Schön war’s.
Übernächste Woche geht’s ja hier schon wieder los (Jaja, ich weiß…andere haben bald Herbstferien und
niemand versteht das „schon“ in meinem Satz….aber Leute, echt, ich bin am Ende! Ich brauch Ferien! Ich brauch
Erholung!) und ich freue mich auf meine Monsterleinchens und auf Menschen, die über etwas anderes als meine Baustelle/ihre eigenen Baustellenerfahrungen reden.
Viele Freunde besuchen uns auf der Baustelle (manchmal zum Helfen, oft aber zum Gucken und als moralische Unterstützung:
„Ahh, hier soll das Bad mal rein, mhm, mhm. Man kann es sich echt noch nicht so recht vorstellen….wann wollt ihr da nochmal einziehen? Ach, in zwei Monaten schon?
Ja…muss ja auch nicht alles fertig sein, oder? Ein Zimmer für Kartons und ein Klo halt, oder?“), doch worüber spricht man?
Über die Baustelle!
Anfangs ist das toll! Aber nach drei Monaten…verliert es langsam seinen Reiz! Natürlich ist es Dauerthema, aber ich sehne mich wirklich auch schon
ein wenig nach Diskussionen über den neuen Lehrplan, über neue Kollegen, über verhaltenskreative Kinder und deren gestörte
interessante Eltern, über Stoffverteilung und Aufsichtspläne und und und.
Das darf ich dann vormittags wieder (ich ziehe mir „echte“ Klamotten an und nicht die Jogginghose mit den Lackflecken, schminke mich ein wenig), ich unterrichte die Monsterchen, rede mit anderen Erwachsenen über Nicht-Haus-Sachen, dann fahre ich heim in unsere hässliche Winzwohnung, korrigiere, plane, packe Kisten und abends powere ich mich im Häuslein aus.
Es wird herrlich!