Freiwillig Wiederholen


Manchmal nötig, manchmal unnötig gewünscht von Elternseite, manchmal würde es nicht schaden, muss aber auch nicht zwingend sein, wie bei meinem heutigen Elterngespräch:
Ich sitze mit Frau Hernández zusammen und wir besprechen die Leistungen ihres Sprößlings. Er bemüht sich sehr, er geht so gerne in die Schule, die Leistungen sind aber immer noch recht schwach. Freiwilliges Wiederholen könnte sinnvoll sein, deute ich an und werde sofort unterbrochen:
Das Kind sei noch nie gerne in die Schule gegangen und liebt die Schule seit ich die Lehrerin sei. Jeden Nachmittag erhält die Mutter tiefe Einblicke in den vorausgegangenen Unterrichtsvormittag, da ihr jede strengsche Äußerung mit tiefer Ehrfurcht nacherzählt werde. Sie meint: „Ich könnte nicht besser informiert sein, wenn ich mich selbst um 8 Uhr zu Ihnen ins Klassenzimmer setzen würde.“
Und was ein evtl. freiwilliges Wiederholen angeht, das habe sie dem selbstbewussten Sohnemann gegenüber auch schon angedeutet und dieser habe sofort ganz klar Stellung bezogen: „Nein! Das kommt nur in Frage, wenn ich dann bei Frau Streng in der Klasse wäre. Zu einer anderen Lehrerin gehe ich nicht.“
Ach ja 🙂

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