endlich…


…sooo viel mehr Platz im Arbeitszimmer.
Ja, wir sind in unser Traumhaus gezogen und es sind doch noch einige Zimmer fertig geworden.
Zu unserem Glück fehlt uns nur noch ein Badezimmer und schon wäre es richtig heimelig.
Haare im Spülbecken zu waschen ist zwar auch eine neue und sicherlich interessante Erfahrung, aber das verliert nach einer Woche doch so langsam seinen Reiz. 🙂
Das Arbeitszimmer jedoch ist fertig uuuund bei weitem groß genug!
Doch, ich finde ehrlich, es ist so schön!
Ok, die Studentenbude vorher (in der wir nur 2 Jahre leben wollten und dann irgendwie 13Jahre blieben) hatte auch ein Arbeitszimmer, in dem sich auf ca. 10 qm nicht nur Unmengen Ordner und ein großer Schreibtisch, sondern auch ein Klavier und einige andere Instrumente drängten.
Dieses hier…es ist nur zum Arbeiten da! Und das ist einfach wunderbar.
Musik wird ins Gästezimmer verlegt (wir haben nur ein paar Mal im Jahr Übernachtungsgäste…also ist es eigentlich ein Musikzimmer mit Couch…aber das klingt so dekadent).
Und so ist das neue Arbeitszimmer ruhig und bietet mir viel Raum, ich habe Nachmittagssonne und wenn ich zu meinen Regalen will, muss ich vom Schreibtisch aufstehen und HINGEHEN!
Genau! Der Raum ist so groß, dass man sich darin bewegen kann *juchz* Für mich eine neue Erfahrung.

Kürzlich besuchte ich einen Kollegen, dessen Arbeitszimmer aus einem (nicht allzu großen) Schrank, einem komplett leeren Schreibtisch mit einem Laptop darauf, einem Stuhl und einer Zimmerpflanze bestand. Es waren nirgends Bücher, Ordner, Papier oder Stifte zu sehen.
Ich dachte zuerst, dass sei ein Scherz und das falsche Zimmer, aber nein. Der Kollege erklärte, nur so könne er in Ruhe arbeiten. Alles andere wäre schon zu viel und würde ihn stören.
Ich war voll Ehrfurcht davor, wie man mit so wenig auskommen kann.
Und habe recht schnell gemerkt: SO bin ICH aber eben gar nicht.
Ich will mein Material sehen, ich will jeden Stift in Griffnähe auf meinem Schreibtisch haben. Ich brauche buntes Papier, ich laminiere viel, ich habe nun endlich einen festen Platz für mein Schneidegerät, ich sehe die aktuellen Schulbücher auf einem Regal in Reichweite neben dem PC, meine Stifte stecken in goldigen kleinen Töpfen mit Figürchen dran (vom Töpfermarkt!) und ich liebe die tollen Aufbewahrungsboxen von Werkhaus…mein Arbeitszimmer beinhaltet viel Zeug/Material/Dinge und ich brauche das so. Ich arbeite so gerne und bin mir sicher, dass ich es in meinem neuen Reich noch viel lieber tun werde.Aber auf meine Weise. Auf meinen Post-its sind kleine Blümchen, mein Haftnotizzettel-Spender ist eine kleine Katze, meine Büroklammern haben die Form von Sternen, Instrumenten oder Blumen…kitschig…ich weiß…aber mir tut das gut.
Hach ja…jeder hat so seine ganz eigene Vorstellung von einem angenehmen Arbeitsumfeld. Ich habe meines gerade für mich perfekt eingerichtet!

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2 Gedanken zu “endlich…

  1. Ich kenne das. Bevor wir in unser Haus einzogen, hatten wir in einem 18qm-Zimmer (hört sich gar nicht so klein an) ein Doppelbett, einen 3,50 m Kleiderschrank, ein Babybett, eine Wickelkommode, meinen Schreibtisch und für meine Schulsachen 1 (in Worten: EIN) Regal. Und jetzt: ein Traum! 20 qm nur für mich und meine Arbeit (mit insgesamt 7 Metern Regalfläche – und die sind voll!!)

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