Vor dem Anfang


Bevor der „echte“ Rummel in der Schule losgeht (Anfangskonferenzen, erster Schultag usw.),
ist bei uns schon richtig viel los.
Überall wuseln Lehrer durch die Gegend, es werden Tische geschoben, Schränke aufgebaut und Bänke gewischt.
Auch ich habe mich heute in mein Klassenzimmer gewagt (nach der Ferienputzerei stand nicht einmal mehr das Klavier an seinem Fleck)
und vorher im Vorbeigehen schon einen ersten Blick auf meinen baldigen Stundenplan erhaschen können.
Naja…viele Löcher…aber die stopfe ich schon noch irgendwie 😉
Nach vier Stunden war das Klassenzimmer wieder akzeptabel betischt, bestuhlt,
geputzt usw. und auch personell war ich auf dem neusten Stand.
Ich lernte meinen zu betreuenden LAA kennen (jaha, ab und an trauen sich ja auch Männer in die Grundschule),
dem leider jetzt schon ein schlechter Ruf vorauseilt (eine Freundin kennt ihn aus einem Praktikum).
Neben mir erklimmt er die Treppen ins höchste Stockwerk und sieht mir seelenruhig dabei zu,
wie ich in Zeitlupe unter meinen ganzen Taschen zusammenbreche…
selbstverständlich kommt er nicht auf die Idee, mir Hilfe anzubieten.
Kurz vor dem Kollaps überwinde ich meine Scheu und drücke ihm auf den letzten Metern einen Tüte in die Hand,
damit ich wenigstens die Tür aufschließen kann, ohne mit all dem Material jonglieren zu müssen.
Er hat wenig Zeit, muss gleich wieder weg zu Frau und Kind, wirkt aber erstmal nett.
Spannend!
Ich „lerne“ eine neue Kollegin kennen, die mich gleich mal von der Seite anraunzt
(und freue mich, dass sie nicht auf meiner Jahrgangsstufe unterrichtet).
Davon noch immer etwas irritiert erfahre ich, dass die andere Kollegin,
die ich sehr anstrengend finde (und sie mich auch),
nicht (wie zu Beginn der Ferien erhofft) versetzt wurde, sondern uns erhalten bleibt.
Auch sie ist aber nun in einer anderen Jahrgangsstufe (ihre gewünschte…was wohl bedeutet, dass sie nun doch noch ein paar Jährchen bleiben mag).
Also nur ein kleines Desaster.
Aber ich begegne zum Glück ganz vielen lieben Kolleginnen, die mich umarmen und herzen,
sich nach meinen Ferien erkundigen und mir einen guten Anfang wünschen.
Die Lieblingskollegin bezieht ein Zimmer gegenüber und hilft mir bei schweren Möbeln.
Eine andere liebe Kollegin, mit der ich letztes Jahr zusammenarbeitete, bringt mir als Dankeschön dafür
ein kleines Geschenklein aus dem Urlaub vorbei.
Viel los, vieles spannend, aber alles wird ganz bestimmt irgendwie gut! Ganz bestimmt *hoff*

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