Lesepiel Schuljahresbeginn


Hier ein Lesespiel, das ich für den Schuljahresbeginn
in der dritten (evtl. auch vierten) Klasse erstellt habe.Es ist sehr einfach formuliert und zielt auf eine Sprachlernklasse,
die noch keine oder wenig Erfahrung mit Lesespielen hat.
Je nach Klasse würde ich natürlich nicht „Alle meine Entchen“ singen lassen,
sondern ein Lied, das die Kinder im Schuljahr zuvor gemeinsam erlernt haben.
Viel Freude damit!

 

Lesespiel Schuljahresbeginn_universell

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6 Gedanken zu “Lesepiel Schuljahresbeginn

  1. Für mich als Gymnasiallehrerin ist das neu und sehr faszinierend!
    Wie läuft so ein Spiel ab? Jedes Kind bekommt ein Kärtchen und dann muss es schauen, dass es zum richtigen Zeitpunkt einsetzt?

    (Übrigens hab ich den Witz mit dem Frosch nich kapiert. *ganz doll schäm*)

    • Ja genau. Meine Erfahrung ist, dass die Kinder diese Spiele total mögen und dabei nicht bemerken, dass sie lesen und sich konzentrieren müssen (und manchmal eben auch rechnen oder schreiben). Der Ablauf ist ganz einfach: Ich verteile die Karten und meist spiele ich auch mit. Die Kids lesen sich die Karte erstmal alleine leise durch (Leseprofis dürfen auch mal zwei Karten haben, wenn jemand krank ist oder das Spiel mehr Karten als Kinder hat), sie beraten sich dann ggf. kurz mit dem Partner, wenn sie sich z.B. nicht ganz sicher sind, wann genau sie dran sind oder was sie tun sollen und wenn dann alle bereit sind, dann ist es richtig still im Raum. Ein Kind beginnt, sagt oder tut etwas und im Idealfall erkennt das nächste Kind, dass es nun dran ist. Wenn nicht, dann verbalisieren wir nochmal „ein Flugzeug ist gerade gestartet….“ und dann klappt es schon.
      Lesespiele sorgen immer für Lacher und die Kinder dürfen dabei eben auch mal an die Tafel malen oder in den Flur/aus dem Fenster rufen. Hin und wieder darf einer im Spiel „sterben“ und dann die restliche Spielzeit „tot“ auf dem Boden liegen….das kommt auch immer sehr gut an 🙂
      Dieses ist nun sehr einfach gestaltet, man kann das natürlich deutlich anspruchsvoller machen. Außerdem kann man darin Unterrichtsstoff wiederholen oder aktuelle Themen/Feste/Feiertage aufgreifen.
      Da die Kinder immer eine andere Karte bekommen, wird es auch beim wiederholten Spielen nie langweilig für sie.
      Je öfter man ein Lesespiel spielt, desto reibungslose wissen sie natürlich auch, wer gerade dran ist, sodass oftmals ein Lesespiel gefordert wird, das wir erst wenige Tage vorher gespielt hatten („Nochmal das mit den Märchen!!!“)
      Tolle Lesespiele gibt es zum Beispiel bei http://www.zaubereinmaleins.de

      • Wow, das ist grandios!

        Darf ich dich übrigens mal was Berufliches fragen?
        Mein Chaot B. hat ja ziemliche Probleme mit dem Lesen. Er „erkennt“ die Wörter nicht, sondern liest sich fast Buchstabe für Buchstabe voran (leicht übetrieben; lesen an sich kann er, nur es ist einfach ganz stockend und nicht sinnzusammenhängend). Was könnte ich ihm an Übungsmöglichkeiten mitgeben? Einfach viel lesen? Viel laut lesen? Oder im Gegenteil eher leise? Ich bin ein wenig überfordert, weil mir tatsächlich noch nie vorgekommen ist, dass jemand – es sei denn, er hat eine LRS – solch große Probleme hat.

      • Das klingt, als ob man das Synthetisieren, das Verschleifen der Buchstaben noch hören würde und die letzte Stufe des Leselernprozesses nicht erreicht hätte.
        Ich schreib dir in einem Leseübungsbeitrag mal alles auf, was mir gerade spontan einfällt, dann kann ich das auch entsprechend verlinken, damit du bissl Material auch
        gleich online findest 🙂

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