Radfahrtraining Vol.1


Nach der ersten Doppelstunde mit der Verkehrspolizei auf dem Übungsplatz kann ich konstatieren:

– eine Schülerin kann gar nicht Rad fahren
– zwei Schüler können es ein bisschen, aber nicht mehr, wenn sie ein Handzeichen geben sollen
– ein Mädchen hat zweimal andere Kinder gerammt und fuhr im Gegenverkehr
– ein Junge hat das Hindernis nicht umfahren, sondern überfahren demoliert
– zwei Kinder können nicht mehr rechts und links unterscheiden sobald sie ein Rad auch nur sehen
– eines meiner Mädels ist über ein stehendes Rad gestolpert und hat sich gleich wunderbar großflächig den Arm abgeschürft
– Frau Streng lernt nie aus und kann nun Radhelme von Skaterhelmen unterscheiden
– bis auf einen Jungen hatten alle Kinder einen Helm dabei *staun* (liegt evtl an dem Mantra, das sich in den letzten Wochen dazu meinerseits entwickelt hat)

Also alles in allem: ein gelungener Auftakt!
PS: Sehr süß fand ich heute: eine Schülerin war schon vor mir in der Schule.
Ich habe eben sehr eindringlich davor gewarnt, zu spät zu kommen („Wer um 7.45 Uhr nicht da ist, kann halt nicht mit zum Radtraining. Wir warten nicht
und verlieren dabei wertvolle Übungszeit!“
),
sodass sie schon um kurz nach 7 Uhr vor der Schule wartete. (Wir haben das dann nochmal besprochen…aber erstmal habe ich überschwänglich gelobt…)

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4 Gedanken zu “Radfahrtraining Vol.1

  1. Wie sieht’s bei deinen Kindern eigentlich mit der Motorik aus?
    Ich habe nämlich zu meinem Erschrecken feststellen müssen, dass meine Achter ziemliche Probleme damit haben; sie sollten sich nur in Schrittstellung hinstellen und die Arme ausstrecken. Keine Chance bei gut der Hälfte. Fand ich ziemlich heftig.
    Und wenn ich mir dann vorstelle, so ein Kind eiert auf dem Fahrrad rum, dann hoffe ich nur, dass ich nie mit dem Auto in der Nähe sein werde …

    • Achja, die Motorik….ich hab die Kids ja schon seit der dritten Klasse (auch in Sport) und wusste, was uns erwartet.
      Ich übe da ganz viel mit ihnen. Heute muss ich aber sagen, dass es bei den Kindern, die sich beim Sport als furchtbare
      Bewegungslegastheniker gezeigt haben, auf dem Rad überraschend gut geklappt hat.
      Nebenbei bemerkt: nach ein paar schlimmen Erfahrungen gibt es Übungen, die ich in Sport gar nicht mehr mache, da
      die Kinder diese grundlegenden Bewegungserfahrungen nie gemacht haben und sich dabei stets einige Kinder verletzten (so da wären:
      Rolle vorwärts, Handstand, Rolle rückwärts…geht einfach nicht…die Kinder können sich nicht einrollen). Das hat
      mich damals echt geschockt. Bei einer Kollegin hat sich ein Kind sogar bei der Rolle vorwärts das Schlüsselbein gebrochen!

      • Das finde ich allerdings auch ganz schön erschreckend. Gerade Rolle vorwärts oder Handstand – man nimmt ja an, dass die Kinder so was auch beim Spielen in der Pause oder nachmittags machen. Aber das ist wahrscheinlich recht naiv gedacht.

      • Genau das dachte ich bis vor ein paar Jahren auch. Die meisten Schüler an meiner Schule können es leider wirklich nicht.
        Sie verbringen ihre Freizeit aber leider auch oftmals hauptsächlich mit PC, XBOX, PS3 usw. usw.

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